Nach dem Angriff: Was Odessa in dieser Nacht durchgemacht hat
Es ist bereits der 1449. Tag des Krieges.
Und wieder – eine schwere Nacht für Odessa.
In der Nacht wurde die Stadt von Drohnen angegriffen. Sie trafen gewöhnliche Wohnhäuser. Menschen, die einfach nur schliefen.
Beschädigte Wohnungen, zerbrochene Fenster, zerstörte Balkone. An einigen Stellen gab es Brände. Auch andere Objekte wurden getroffen – darunter Bildungseinrichtungen.
Und das Schlimmste ist das Gefühl, dass Menschen über Nacht ihr Zuhause verlieren können. Ihre Habseligkeiten. Das normale Leben, das sie noch gestern hatten.
Wir sehen das jetzt nicht in den Nachrichten – sondern vor Ort.
Die christliche Mission „Neues Leben“ begibt sich dorthin, wo es passiert ist. Dorthin, wo es am meisten schmerzt.
Nicht, weil „darüber berichtet werden muss“, sondern weil es anders nicht geht.
Im Moment unterstützen wir diejenigen, die dort seit dem frühen Morgen im Einsatz sind: Rettungskräfte, kommunale Dienste, Freiwillige.
Wir verteilen warme Mahlzeiten. Das sind einfache Dinge, aber sie werden wirklich gebraucht, wenn Menschen stundenlang Trümmer wegschaffen.
Wir möchten einfach, dass die Menschen nicht allein gelassen werden.
Denn selbst in einer solchen Situation sieht man, wie die Menschen zusammenhalten.
Und das gibt Hoffnung.
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