Verteilung humanitärer Hilfe in den Regionen der Ukraine im April
Die Ukraine hat diesen Winter überstanden. Nicht, weil es leichter geworden ist — sondern weil jemand nicht aufgegeben hat. Jemand hat gearbeitet, jemand hat gespendet, jemand ist dorthin gefahren, wo es gefährlich ist. Und jemand hat auf Hilfe gewartet wie auf den letzten Faden der Hoffnung.
Im Laufe des Aprils ist die humanitäre Hilfe, die bei der Christlichen Mission „Neues Leben“ eingetroffen ist, nicht in den Lagern geblieben. Sie wurde nicht zu einer bloßen „Berichtszahl“. Sie ging weiter — dorthin, wo man auf sie gewartet hat.
In diesem Monat wurde die Hilfe gemeinsam mit internationalen Partnern aus Deutschland, den USA und den Niederlanden sowie mit Unterstützung von Militärseelsorgern und Freiwilligen, die ohne freie Tage arbeiten, in viele Städte und Ortschaften der Ukraine geliefert und verteilt.
Dazu gehören: Ismajil, Charkiw, Swenyhorodka (Gebiet Tscherkassy), Mykolajiw, Saporischschja, Cherson, Odessa sowie Ortschaften in der Region Odessa — Baraboi, Wylkowe, Dobroslaw, Siedlung Kotowskoje. Einzelne Lieferungen wurden an das Militär, an Militärseelsorger und an Freiwilligengruppen übergeben, die direkt vor Ort arbeiten und täglich mit den Folgen des Krieges konfrontiert sind.
Das ist nicht nur Logistik. Es ist ein Weg des Lebens.
Die Hilfe umfasste: Lebensmittel, haltbare Pakete, Tiefkühlprodukte, Gemüse, Möbel, medizinische und schulische Ausrüstung, Matratzen, Bettwäsche, Hygieneartikel, Windeln, Rollstühle, Kleidung für Kinder und Erwachsene sowie Generatoren — etwas, das heute für jeden Haushalt von entscheidender Bedeutung ist.
All dies wurde bereits an die Menschen übergeben. Nicht „irgendwann“, nicht „im Prozess“ — sondern bereits in den Händen derjenigen, die es brauchen.
Diese Hilfe erreichte Familien, die ihr Zuhause verloren haben. Menschen, die ihre Kraft verloren haben, aber nicht die Hoffnung. Menschen, die weiterhin unter Beschuss leben und dennoch glauben, dass sie nicht allein sind.
Wenn man diesen Weg betrachtet — vom Lager bis zu einem konkreten Menschen — versteht man: Es geht nicht um Kisten. Es geht um Herzen.
Wir danken jedem, der Teil dieses Prozesses geworden ist. Denjenigen, die spenden. Denjenigen, die verladen. Denjenigen, die fahren. Denjenigen, die empfangen.
Denn es steht geschrieben: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ — Galaterbrief 6,2.
Und solange dieses Wort nicht nur gelesen, sondern gelebt wird — steht die Ukraine.
Gemeinsam — zum Sieg 🇺🇦
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